Mit dem Scala geht es weiter
13. April 2021
Bürgermeisterin Manuela Saß hat heute einen Förderscheck an Freundeskreis des Scala-Kinos überreicht
Geldregen für den Freundeskreis Scala Kulturpalast e. V.: Bürgermeisterin Manuela Saß hat heute einen Förderscheck über 199.000 EUR an die Vereinsvorstände Uwe Manthey, Nadine Lilienthal und Stefan Marten überreicht. Sie dankte dem Förderverein für seinen bisherigen Einsatz zum Kinoerhalt und wünschte ihm viel Erfolg für die noch anstehenden Aufgaben.
»Vor allem freue ich mich, dass hoffentlich bald wieder das Kino- und Konzertprogramm im Scala anlaufen kann«, so die Bürgermeisterin. Mit dem Geld der Stadt hat der Verein die Möglichkeit, das Scala zu erwerben – und damit den historischen Kulturstandort zu für Werder (Havel) erhalten. Der Kaufpreis von insgesamt 350.000 EUR wird mit dem städtischen Zuschuss, durch private Kreditgeber und Eigenmittel des Vereins erbracht.
Die Bürgermeisterin nutzte die Gelegenheit, um sich ein Bild von den umfangreichen Aufräum-, Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten zu machen, die der Verein in den vergangenen Monaten angestoßen hat. Das Gebäude mit der präganten Leuchtreklame über dem Eingangsportal ist 1940 errichtet worden und steht unter Denkmalschutz.
Der Empfangsraum des Kinos wurde renoviert und neu eingerichtet, Geländer und Notausgänge erneuert und mit Arbeiten im Bühnenbereich begonnen. Als nächstes großes Projekt muss die Stromversorgung saniert werden. Der Verein hofft auf Fördermittel aus dem »Zukunftsprogramm Kino« des Bundes, mit dem Arthouse-Kinos in Kleinstädten gefördert werden.
Aus einem anderen Topf gab es schon gestern eine kleine Geldspritze: Noch während der Scheckübergabe der Bürgermeisterin flatterte am Dienstag ein Brief vom Medienboard Berlin-Brandenburg ins Haus. Für »großes Engagement im Ausnahmejahr 2020« wurde das Kino vom dem 23. Kinoprogrammpreis ausgezeichnet. Damit verbunden ist eine Prämie von 15.000 EUR.
Quelle: Stadt Werder (Havel), Henry Klix
Werderaner Förderverein hat Scala-Kino erworben
3. März 2021
Vor einem Jahr haben Werders Stadtverordnete beschlossen, den Freundeskreis Scala Kulturpalast e. V. für den Kauf des Scala Kulturpalastes zu bezuschussen. Jetzt ist es so weit: Am 26. Februar ist der Kaufvertrag unterschrieben worden.
Darüber informiert Werders Marketingchef Stefan Marten, der die Stadt im Vorstand des Freundeskreises vertritt. Die Eigentumsverhältnisse und insbesondere eine bevorstehende Auktion hatten die Zukunft des traditionsreichen Kinos in der Eisenbahnstraße gefährdet.
Die Auktion konnte abgewendet und schließlich der Erwerb des Scala durch den Förderverein besiegelt werden. »Damit ist der Erhalt dieses wichtigen Kulturstandortes für die Stadt gesichert«, so Stefan Marten. Der Verein werde sich jetzt zunächst um den Vollzug des Kaufvertrages kümmern. »Dann wird er sich darum bemühen, Fördermittel für die Sanierung einzuwerben.« Erste Anträge seien bereits vorbereitet worden. Das Gebäude mit der prägnanten Leuchtreklame über dem Eingangsportal ist 1940 errichtet worden und steht unter Denkmalschutz.
»Das Scala setzt ein architektonisches, aber vor allem ein kulturelles Ausrufungszeichen in der Stadt«, sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. Sie dankt dem Verein für das Engagement im vergangenen Jahr, welches durch die Corona-Pandemie und die lange Schließung des Kinos unter schwierigen Vorzeichen gestanden habe. Die Zwangspause sei nicht nur für die Vorbereitung des Kaufes, sondern auch für Instandhaltungs- und Aufräumarbeiten im Gebäudeinneren und für die Erneuerung der Bühnen- und Veranstaltungstechnik genutzt worden. »Viele Vereinsmitglieder haben dabei geholfen«, so Manuela Saß. Die Mitgliedszahl des Fördervereins hat sich im vergangenen Jahr auf 66 verdoppelt.
Zunächst war ein Erwerb des Kinos durch die Trias-Stiftung anvisiert. »Der Zwischenschritt war hilfreich, jedoch erwies sich die jetzt gefundene Variante als zweckmäßiger«, so Stefan Marten. Der Kaufpreis von insgesamt 350.000 EUR werde nun durch einen Zuschuss der Stadt Werder (Havel) von 150.000 EUR, durch private Kreditgeber und Eigenmittel des Vereins erbracht.
Quelle: Stadt Werder (Havel), Henry Klix
