Pressemitteilung
Werder (Havel), 24. Juni 2026
Der Freundeskreis Scala Kulturpalast Werder e. V. hat in den vergangenen zwei Jahren intensiv an der Vorbereitung der Generalsanierung des denkmalgeschützten Kinos gearbeitet. Begonnen werden soll mit der Dachsanierung einschließlich energetischer Dachdämmung. Dafür wurden wichtige Grundlagen geschaffen: Bauanträge wurden genehmigt, ein Holzschutz- sowie ein Denkmalschutzgutachten erstellt und die statischen Prüfungen abgeschlossen.
Anlässlich der Mitgliederversammlung am 23. Juni 2026 konnte der Vorstand einen weiteren entscheidenden Fortschritt vorstellen: Mit Stephan Heinlein vom Potsdamer Büro Behrens & Heinlein wurde ein erfahrener Architekt vertraglich gebunden. Das Büro hat bereits zahlreiche historische Gebäude in der Region erfolgreich saniert. Stephan Heinlein stellte den Mitgliedern sein Büro und ausgewählte Referenzprojekte vor, die die Expertise im Bereich denkmalgeschützter Objekte eindrucksvoll belegten, und stand anschließend für Fragen zur Verfügung.
»Wir sind sehr glücklich, mit Herrn Heinlein einen so kompetenten Partner für unser Sanierungsvorhaben gewonnen zu haben«, erklärte die Vorsitzende Inge Iwanowitsch.
Die Mitgliederversammlung bestätigte zudem den Vorstand: Inge Iwanowitsch wurde als Vereinsvorsitzende wiedergewählt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Annette Kersten als stellvertretende Vorsitzende. Sie bringt ausgewiesene Erfahrung im Bereich Fördermittelakquise mit, eine Kompetenz, die für die bevorstehenden Schritte von besonderem Wert ist.
In den kommenden Monaten werden wir gemeinsam mit dem Architekten die Projektplanung konkretisieren und Förderanträge vorbereiten. Da Fördermittel in der Regel einen Eigenanteil voraussetzen, ist der Verein auf Spenden und Sponsoring angewiesen. Deshalb wird nach den Sommerferien eine Spendenkampagne starten.
Rückenwind gibt dabei das breite ehrenamtliche Engagement: Über 30 Mitglieder engagieren sich in acht Arbeitsgruppen – darunter eine Arbeitsgruppe für Förderanträge und eine für die Spendenkampagne.
»Wir haben eine große Aufgabe vor uns – und gleichzeitig das gute Gefühl, dafür gut aufgestellt zu sein. Der starke Zusammenhalt im Verein stimmt uns sehr zuversichtlich«, so Inge Iwanowitsch.
